top of page

Rechtssichere § 2b UStG-Umsetzung für Kommunen

Wir unterstützen Kommunen bei der § 2b UStG-Umsetzung – rechtssicher, prozessoptimiert und zukunftsorientiert

Einleitung

Ihre Kommune im Wandel: § 2b UStG wird Pflicht

Ab dem 1. Januar 2027 gilt der § 2b UStG verbindlich für alle Städte und Gemeinden.
Damit endet die Übergangsfrist, und Kommunen stehen vor der Aufgabe, ihre Leistungen steuerlich korrekt zu klassifizieren und technische wie organisatorische Strukturen anzupassen.


Viele Verwaltungen kämpfen dabei mit komplexen Abläufen, fehlenden Fachressourcen und uneinheitlichen ERP- oder Buchungssystemen.
Gerade die Trennung zwischen hoheitlicher und unternehmerischer Tätigkeit führt oft zu Unsicherheiten und erhöhtem Prüfungsrisiko.

Knowledge Now unterstützt in enger Zusammenarbeit mit einer Partner-Steuerkanzlei Kommunen dabei, diese Herausforderungen in einen klaren Wettbewerbsvorteil zu verwandeln.


Durch die Kombination aus steuerlicher Beratung, Prozessdesign und didaktisch fundierter Schulung schaffen wir Strukturen, die sowohl rechtssicher als auch digital integriert sind.
So profitieren Städte und Gemeinden nicht nur von einer sauberen § 2b-Umsetzung, sondern auch von effizienteren Verwaltungsprozessen, höherer Compliance und langfristiger Entlastung der Mitarbeitenden.

Warum § 2b UStG zur Herausforderung wird

Komplexe Bestandsaufnahme

Kommunen müssen sämtliche Leistungen prüfen und zwischen hoheitlicher und unternehmerischer Tätigkeit abgrenzen.
Oft betrifft das mehr als 1.000 Einzelvorgänge – von Schulessen bis Parkgebühren.

Fehlende zentrale Datenbasis

Viele Fachämter arbeiten dezentral, mit getrennten Buchhaltungssystemen und unvollständigen Leistungsübersichten.
Eine einheitliche Datengrundlage zur steuerlichen Bewertung fehlt meist vollständig.

Mangelnde fachliche Unterstützung

Sachbearbeiter:innen sind häufig verwaltungsrechtlich, nicht aber umsatzsteuerlich geschult.
Fehlendes Know-how zu Kriterien des § 2b UStG führt zu Abgrenzungsfehlern und Unsicherheiten.

Technische Defizite in ERP- und eRechnungs-Systemen

Viele Kommunen nutzen Altsysteme wie SAP R/3 oder CIP, die keine korrekte Umsatzsteuerabbildung erlauben.
Schnittstellen zu XRechnung und Peppol fehlen oder sind nur teilweise implementiert.

Rechtliche Graubereiche & Abgrenzungsprobleme

Die Trennung zwischen hoheitlicher und unternehmerischer Tätigkeit ist oft unklar – etwa bei VHS, Bädern oder Museumscafés.
Falsche Einstufungen können zu USt-Nachzahlungen oder Vorsteuerverlusten führen.

Ressourcenknappheit & Parallelprojekte

Die Einführung des § 2b UStG erfordert erhebliche Kapazitäten, während Kommunen gleichzeitig Projekte wie E-Rechnung, S/4 HANA oder Digitalstrategie stemmen müssen.
Das führt zu Überlastung in Kämmerei und Verwaltung.

Ihre Vorteile durch eine klare § 2b UStG-Umsetzung

Knowledge Know Logo

01

Vorsteuerpotenziale nutzen – Mehr finanzieller Spielraum

Durch eine strukturierte Umsetzung des § 2b UStG gewinnen Kommunen Transparenz über ihre Leistungen und können gezielt Vorsteuerpotenziale realisieren. Das schafft zusätzliche finanzielle Mittel und stärkt die Handlungsfähigkeit – langfristig und rechtssicher.

03

Effizientere Abläufe – weniger Verwaltungsaufwand

Durch die Integration in bestehende ERP- und Buchungssysteme werden Abläufe digitalisiert und standardisiert. Das spart Zeit, senkt Kosten und entlastet Mitarbeitende – bei gleichbleibend hoher Qualität und Nachvollziehbarkeit aller Prozesse.

02

Rechtssicherheit schaffen – Risiken vermeiden

Mit klaren Prozessen und einer sauberen steuerlichen Abgrenzung reduzieren Städte und Gemeinden Betriebsprüfungs- und Haftungsrisiken deutlich. So entsteht Compliance-Sicherheit, auf die sich Verwaltung, Kämmerei und Entscheidungsträger verlassen können.

04

Digitalisierung fördern – Zukunft gestalten

Die Einführung des § 2b UStG kann der Startschuss für eine umfassende Modernisierung kommunaler Strukturen sein. Mit digitalen Rechnungs-Workflows, Schnittstellen und Schulungen schaffen Kommunen die Grundlage für eine effiziente, transparente Verwaltung von morgen.

In drei Phasen zur rechtssicheren § 2b UStG-Umsetzung

1

Quick Check & Statusanalyse

Transparenz statt Unsicherheit. Wir prüfen alle relevanten Leistungsbeziehungen, identifizieren steuerliche Risiken und schaffen die Grundlage für eine rechtssichere und effiziente § 2b UStG-Umsetzung in Ihrer Kommune.

2

Projektimplementierung & Umsetzung

Rechtssicherheit mit System. Wir gestalten saubere Prozesse, optimieren ERP- und eRechnungs-Schnittstellen und schulen Mitarbeitende – für eine praxisnahe Umsetzung, die rechtlich und organisatorisch überzeugt.

3

Laufende Betreuung & Monitoring

Sicherheit, die bleibt. Wir begleiten Kommunen dauerhaft bei der Einhaltung des § 2b UStG, überwachen Änderungen und halten Prozesse aktuell – damit Compliance auch langfristig gelebt wird.

Unverbindliche Anfrage

Wir beraten Sie individuell und entwickeln gemeinsam Weiterbildungskonzepte, die Ihre Organisation messbar voranbringen.

Alex und Malte von knowledge now

Geschäftsführung

Der strukturierte Fahrplan zur rechtssicheren § 2b UStG-Umsetzung

1. Quick Check & Statusanalyse

In dieser Einstiegsphase erfassen wir gemeinsam mit einer Partner-Steuerkanzlei systematisch den Ist-Zustand Ihrer Kommune. Ziel ist die Identifikation steuerlicher Risiken sowie die Bewertung digitaler und organisatorischer Schwachstellen.
Dabei werden sämtliche Leistungsbeziehungen – hoheitliche, unternehmerische und gemischte Tätigkeiten – geprüft und den Anforderungen des § 2b UStG zugeordnet.

Unsere Expert:innen analysieren in enger Zusammenarbeit mit einer Steuerkanzlei die bestehenden Buchungs- und ERP-Systeme (z. B. SAP R/3, CIP oder Newsystem kommunal), untersuchen eRechnungs-Workflows und die Umsatzsteuer-Abbildung in der Finanzsoftware.
Fehlende oder doppelte Steuernummern, unklare USt-IDs sowie nicht abgegrenzte Betriebe gewerblicher Art werden identifiziert und dokumentiert.

Das Ergebnis ist ein Management-Summary mit Risikomatrix und konkreten Handlungsempfehlungen.
Damit schaffen wir die Grundlage für eine priorisierte Umsetzung in Phase 2 – transparent, nachvollziehbar und prüfungssicher.

2. Projektimplementierung & Umsetzung

Auf Basis der Analyse folgt die operative Implementierung der rechtlichen und technischen Anforderungen.
Zunächst definieren wir gemeinsam mit der Kämmerei, den Fachämtern und ggf. Eigenbetrieben das steuerliche Zielbild und legen Verantwortlichkeiten fest.
Darauf aufbauend entwickeln wir eine kommunale Umsatzsteuer-Matrix mit eindeutigen Steuerkennzeichen und USt-Codes, die künftig eine konsistente Buchung sicherstellen.

Parallel werden Faktura- und Buchungsprozesse angepasst sowie Schnittstellen zu XRechnung- und Peppol-Plattformen implementiert.
So entsteht eine vollintegrierte Systemlandschaft, die sowohl die eRechnungspflicht als auch § 2b UStG-Anforderungen abbildet.

Abschließend schulen wir Ihre Mitarbeitenden gezielt in den neuen Abläufen und erstellen die erforderliche steuerliche Prozessdokumentation – inklusive IKS-Steuern (Internes Kontrollsystem) und Tax-Compliance-Struktur.
Der Output: ein vollständiges Prozesshandbuch, Schulungsmaterialien und ein Implementierungsbericht für Verwaltungsspitze und Rechnungsprüfungsamt.

 

3. Laufende Betreuung & Monitoring

Nach der erfolgreichen Einführung begleiten wir mit einer Steuerkanzlei zusammen Ihre Kommune langfristig bei der Pflege, Aktualisierung und Optimierung aller § 2b-relevanten Prozesse.
Im Rahmen eines modularen Retainer-Modells führen wir regelmäßige Prüfungen und Updates durch:

  • 2b-Monitoring bei neuen Tätigkeiten oder Kooperationen

  • Vorsteuer- und Rechnungs-Review zur korrekten USt-Abbildung

  • Pflege des IKS-Steuern und der Dokumentation

  • Update-Service zu Gesetzesänderungen, BMF-Schreiben und Rechtsprechung

  • Schulungen & Briefings bei Personalwechseln

  • optional: Digital-Controlling für Prozessautomatisierung und E-Rechnungsquote

So bleibt Ihre Kommune rechtssicher, digital anschlussfähig und auditbereit – auch über den Stichtag 2027 hinaus.

Quick Check
Projektumsetzung
Revision

Weshalb Sie auf uns vertrauen können

von Kunden empfohlen 2023 Proven Expert
Top Dienstleister 2024 Proven Expert
Top Empfehlung 2025 Proven Expert
Top Dienstleister 2025 Proven Expert
Knowledge Know Logo

01

Fachübergreifende Expertise & Erfahrung

Mit einem interdisziplinären Team aus Steuerberatung, Didaktik und Digitalisierung begleiten wir Kommunen von der Analyse bis zur Umsetzung.
Unser Ziel: rechtssichere, praxisnahe und zukunftsfähige Lösungen, die Verwaltungsprozesse spürbar vereinfachen und Risiken minimieren

03

Technologische & rechtliche Sicherheit

Wir kombinieren tiefes Verständnis kommunaler IT-Strukturen mit steuerlicher Präzision.
Ob ERP-System, XRechnung oder Peppol-Schnittstelle – wir stellen sicher, dass technische Prozesse den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und langfristig stabil laufen.

02

Praxisbewährte Methoden & klare Prozesse

Unsere 3-Phasen-Systematik sorgt für Struktur, Nachvollziehbarkeit und Effizienz.
Von der Bestandsaufnahme bis zum laufenden Monitoring schaffen wir einheitliche Abläufe – transparent dokumentiert, digital integriert und prüfungssicher.

04

Partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Wir verstehen kommunale Herausforderungen nicht theoretisch, sondern aus der Praxis.
Durch enge Abstimmung mit Kämmerei, Fachämtern und Entscheidern entstehen Lösungen, die Akzeptanz schaffen, Wissen stärken und nachhaltig wirken.

Bereit für eine rechtssichere Umsetzung des § 2b UStG?

Wir begleiten Ihre Kommune von der Analyse bis zur Digitalisierung

Alex und Malte von knowledge now

Geschäftsführung

Knowledge Now Logo
  • Instagram
  • LinkedIn
von Kunden empfohlen 2023 Proven Expert
Top Dienstleister 2024
Qualität durch Ausbildung IHK Rhein-Neckar
Top Dienstleister 2025 Proven Expert

Wir akzeptieren

© 2025 knowledge now

Bildung Made in Germany.png
bottom of page